Studium

 

Promotionsstudium

Vgl. dazu im Einzelnen die Promotionsordnung.

Am Musikwissenschaftlichen Institut der Hochschule für Musik und Theater München kann (in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München) ein Promotionsstudium absolviert werden. Hingegen wird ein Grundstudium im Fach Musikwissenschaft nicht angeboten. Das Promotionsstudium setzt in der Regel das Erste Staatsexamen im Lehramt Musik an Gymnasien oder ein abgeschlossenes Universitätsstudium in Musikwissenschaft (M.A. oder Master) voraus.

Interessenten mit der erforderlichen Qualifikation können sich mit einem aussagekräftigen Exposé zu ihrem Dissertationsvorhaben beim Promotionsausschuss der Hochschule bewerben, der dann über die Zulassung entscheidet. Die Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Studienabschlüsse) kann zu jeder Zeit eingereicht werden; die Aufnahme des Studiums ist jeweils zum Winter- und Sommersemester möglich.

Das Promotionsstudium erfolgt im Hauptfach Musikwissenschaft und in einem oder zwei frei wählbaren Nebenfächern. Als ein Nebenfach kommt vorrangig Musikpädagogik in Betracht, da dieses Fach an der Hochschule selbst gelehrt wird. Ansonsten sind die Nebenfächer aus dem entsprechenden Fächerangebot der LMU auszuwählen, wobei geschichtliche oder philologische Fächer empfohlen werden.

Bedingung zur Zulassung zum abschließenden Promotionsverfahren ist der Nachweis von vier Hauptseminarscheinen im Hauptfach und je zwei in beiden Nebenfächern, zusammen mit der Abgabe einer qualifizierten Dissertationsschrift. Musikwissenschaftliche Hauptseminare werden vom Institut mindestens jedes zweite Semester angeboten, können aber auch am Institut für Musikwissenschaft der LMU belegt werden.

Musikwissenschaftliche Studienleistungen in den Lehramt-Studiengängen

Grundsätzlich werden im Lauf des ersten bis sechsten Semesters zwei musikgeschichtliche Seminare absolviert.
In einem dieser Seminare wird als Studienleistung in der Regel ein mündlicher Vortrag und auf jeden Fall (im Anschluss) eine adäquate schriftliche Hausarbeit verlangt.
Außerdem ist in einem der (vier) Vorlesungssemester ein jeweils parallel angebotenes Seminar nach Wahl - anstelle der Vorlesung - zu besuchen, das entsprechende musikgeschichtliche Themen vertieft. Hier bekommt jeder Teilnehmende die Gelegenheit, einen musikwissenschaftlichen Essay (siehe Beschreibung) zu einer bestimmten Fragestellung schriftlich auszuarbeiten (in Verbindung mit einem mündlichen Kurzvortrag).
Dieser Essay dient dann in der Modulprüfung als Grundlage für einen thematischen Schwerpunkt (der musikgeschichtlich aussagekräftig sein muss, daher nicht zu eng begrenzt sein darf, und maximal die Hälfte der Prüfungszeit einnimmt). Wird im Seminar kein Essay vorgelegt, so entfällt die Wahlmöglichkeit eines Schwerpunkts für die Prüfung; der Kandidat hat dann keinen Einfluss auf den Zuschnitt der Prüfungsgebiete und -fragen aus der Mu­sikgeschichte.

Die 20-minütige mündliche musikwissenschaftliche Modulprüfung (LaG: Regeltermin Ende 6. Semester) bezieht sich auf die 4-semestrige zyklische Vorlesung "Musikgeschichte im Überblick".

Im Studiengang LaG "Musik als Doppelfach" kann Musikwissenschaft auch als Profil gewählt werden. Der entsprechende Modulplan mit den zu erbringenden Studienleistungen ist der Fachprüfungs- und Studienordnung (... Musik als Doppelfach) zu entnehmen (siehe dort § 6.13.h).

Die Professoren des Instituts betreuen, nach persönlicher Absprache, auch musikwissenschaftliche Zulassungsarbeiten.

Musikwissenschaftliches Masterseminar

Die im Promotionsstudium belegbaren Hauptseminare sind in der Regel zugleich als Masterseminare ausgewiesen. Die Studienleistung besteht aus einem mündlichen Vortrag im Seminar und auf jeden Fall aus einer adäquaten (im Anschluss anzufertigenden) schriftlichen Hausarbeit. In Verbindung damit (und zur Vorbereitung auf entsprechende Master-Arbeiten) ist der Kurs "Einführung in musikwissenschaftliches Arbeiten" zu besuchen, der jeweils im Sommersemester angeboten wird.

Lehrveranstaltungen

An dieser Stelle wird je nach Bedarf (zeitlich begrenzt) Anschauungsmaterial zu einzelnen Lehrveranstaltungen zur Verfügung gestellt.

"Gattungen und Formen in vokaler und instrumentaler Ensemblekomposition bei Johann Sebastian Bach" (Prof. Dr. Claus Bockmaier, Sommersemester 2017):
 

Weitere Verweise

Historische Aufführungspraxis, Master of Arts:

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