Forschung

Allgemeine Schwerpunkte

Die wissenschaftliche Aktivität des Instituts hat sich zunächst insbesondere aus den Forschungsgebieten der bisher hier tätigen Lehrpersonen sowie der jeweiligen Dissertationsprojekte entfaltet. Dazu gehören unter anderem

  • als musikhistorische Ebenen: Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts und insbesondere auch zeitgenössische Komposition, die Musik für Tasteninstrumente in ihrer frühen bis späten Geschichte;
  • als theoretische Aspekte: musikalische Gattungstheorie und ‑geschichte, Verhältnis von Musiktheorie und Musikwissenschaft, musikalischer Taktbegriff;
  • Fragen der musikalischen Hermeneutik: Werkverständnis, Rezeptions- und Interpretationsforschung;
  • Fragen der Musiksoziologie: ästhetisches Bewusstsein in Relation zu gesellschaftlichem Wandel.

Mit Erweiterung des Instituts zum Wintersemester 2015/16 kamen spezielle Forschungszweige hinzu, so vor allem durch Ulrich Kaiser auf musiktheoretischem Gebiet (u.a. Mozart-Forschung sowie Pop-/Rockmusik), außerdem durch Iris Winkler – aufgrund der von der Universität Eichstätt-Ingolstadt für zwei Jahre (bis Herbst 2017) umgesiedelten Forschungsstelle – zum Komponisten Johann Simon Mayr und seinem Umfeld.

Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten hier einige beispielhafte Texte:

Dissertationsprojekte

  • abgeschlossen und veröffentlicht:

Bernhard Waritschlager, Die Opera seria bei Joseph Haydn. Studien zu Form und Struktur musikalischer Affektdramaturgie in "Armida" und "L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice" (Mus.wiss. Schriften d. Hochsch. f. Musik u. Theater München 2), Tutzing 2005

Lucie Fenner, Erinnerung und Entlehnung im Werk von Charles Ives (Mus.wiss. Schriften d. Hochsch. f. Musik u. Theater München 3), Tutzing 2005

Klaus Ritzkowski, Interpretation lesen. Analytische Studien zur Interpretation von Anton Weberns Klaviervariationen op. 27 (Mus.wiss. Schriften d. Hochsch. f. Musik u. Theater München 5), Tutzing 2009

Kilian Sprau, Liederzyklus als Künstlerdenkmal - Studie zu Robert Schumann, Sechs Gedichte von Nikolaus Lenau und Requiem op. 90. Mit Untersuchungen zur zyklischen Liedkomposition und zur Künstlerrolle in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (Mus.wiss. Schriften d. Hochsch. f. Musik u. Theater München 8), München 2016

  • abgeschlossen und in Belegexemplaren vorgelegt:

Christian Wolf, "Studien zur Entstehung der Oper 'Salome' von Richard Strauss"

  • abgeschlossen und in Vorbereitung für den Druck:

Wolfgang Antesberger, "Studien zu den deutschsprachigen Liedern mit Pianoforte von Johann Wenzel Tomaschek"

  • in Begutachtung:

Christoph Teichner, "Thematisch-systematisches Verzeichnis der Werke Ignaz Franz von Beekes"

  • in progress:

Tobias Albrecht, "Das deutschsprachige Musiktheater der Mannheimer Schule"

Guido Erdmann, "Die Duettkantaten des Darmstädter Hofkapellmeisters Christoph Graupner"

Christian Förschner, "Intertextuelle Aspekte in der niederländischen Déploration des 15. und 16. Jahrhunderts"

Jürgen Geiger, "Klaviermusik der spätromantisch geprägten 'Russischen Schule' und russische Orgelmusik - Relationen und Transformationen"

Lorenz Höß, "Die Kantaten der Fastenzeit des Darmstädter Hofkapellmeisters Christoph Graupner"

Frederike Möller, "Wahnsinn als Sujet im Musiktheater Wolfgang Rihms"

Anna Neumann, "Die Orchestersuite im 19. Jahrhundert"

Daniel Scholz, "Zur Analyse jüngerer Chart-Hits hinsichtlich produktionsspezifischer Nichtprimärkomponenten"

Felicitas Schwab, "Die Orchesterlandschaft Deutschlands zur Zeit des Nationalsozialismus: Klangkörper und ihre Dirigenten"

Markus Weng, "Das Klavierwerk von Morton Feldman"

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